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Automotive Radar 2016: Emissionsreduzierung und digitaler Wandel erzeugen akuten Handlungsdruck

Automotive Radar 2016: Emissionsreduzierung und digitaler Wandel erzeugen akuten Handlungsdruck

Die Automobilindustrie muss sich mit immer neuen Innovationsthemen und Aufgabenstellungen beschäftigen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Besonders im Fokus stehen derzeit - laut einer aktuellen Studie - Herausforderungen, die aus den steigenden Anforderungen an die Emissionsreduzierung resultieren.

 

Für seinen neuen Automotive Radar 2016 hat das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk 120 Manager aus der Automobilindustrie sowie 25 Beratungsunternehmen zu Trends und Entwicklungen in der Automobilindustrie befragt. Mehr als zwei Drittel der befragten Automobilmanager zeigten sich dabei überzeugt, dass die Themen "Leichtbau", "CO-Reduzierung", "Steigerung der Nachhaltigkeit"und "neue Antriebsarten" in den kommenden beiden Jahren besonders großen Einfluss auf die Ausrichtung der Fahrzeugproduktion haben werden.

Wie Darya Nassehi, Geschäftsführender Partner der TMG Consultants GmbH, und TMG-Director Dr. Bernhard Wiedemann in einem Autorenbeitrag für die neue Studie ausführen, befindet sich die Automobilbranche zurzeit in einem Spannungsfeld aus weltweit schärfer werdenden Vorgaben des Gesetzgebers, Mobilitäts- und Umweltanforderungen seitens der Kunden und der Gesellschaft sowie dem technologischen Wettbewerb der Automobilunternehmen untereinander. Schon jetzt sei erkennbar, dass die meisten Entwicklungsorganisationen in der Automotive-Industrie die Vielfalt der Herausforderungen - allen voran das Thema CO2-Reduktion - auf Basis der bisherigen Strukturen und mit den etablierten Prozessen weder in dem geforderten Ausmaß, noch mit der gebotenen Effizienz "stemmen" könnten. Auch das grundlegende Innovationsdenken ist nach Ansicht der TMG-Automotive-Experten zu überdenken: Der Anspannungsgrad in der Produktentwicklung habe als Folge der vielfältigen Herausforderungen derart zugenommen, dass selbst große OEM verstärkt nach Partnerschaften Ausschau halten müssten, um sowohl den Vorgaben von extern zu genügen als auch die eigenen Entwicklungsziele zu erfüllen.

Handlungsdruck erzeugt auch der digitale Wandel. Hier hat die Studie ermittelt, dass nur jedes fünfte Unternehmen der Automotive Industrie über eine Digitalisierungsstrategie für das gesamte Unternehmen verfügt. Der Nachholbedarf ist akut. Aus Sicht der befragten Teilnehmer ist der Ausbau der Digitalisierung allerdings in erster Linie eine Ressourcenfrage - sowohl finanziell als auch in personeller Hinsicht.

Interessenten können ein gedrucktes Exemplar oder ein vollständiges PDF der Studie "Lünendonk Automotive Radar 2016: Trends und Entwicklungen in der Automotive-Industrie" kostenfrei bei uns anfordern.