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Materialkostensenkung bei Automobilzulieferern

Materialkostensenkung bei Automobilzulieferern

Mit den zunehmenden Volatilitäten auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten greifen die Maßnahmen, die bisher von Automobilzulieferern zur Senkung ihrer Materialkosten ergriffen wurden, nicht mehr so recht. Was die Unternehmen tun können, um zu nachhaltigen Erfolgen auf diesem immer wichtiger werdenden Managementfeld zu kommen, erläutert TMG-Einkaufs-Experte Spencer ten Brink in einem ausführlichen Beitrag für die Zeitschrift Automobilproduktion.


Initiativen zur Senkung der Materialkosten sollten bei Automobilzulieferern in diesem Jahr einen oberen Platz auf der Management-Agenda erhalten, denn das Potenzial für signifikante Einsparungen ist beachtlich. Nachhaltige Erfolge auf diesem Feld setzen allerdings den Aufbau einer glaubwürdigen strategischen Verhandlungsposition sowie Kontinuität in der operativen Durchführung der Kostensenkungsaktivitäten voraus.

Die Dynamik des Wandels nimmt auch bei den Automobilzulieferern weiter zu. Je kürzer die Zyklen und je stärker deren Ausschläge, umso mehr muss sich auch der Einkauf strecken."Einkauf erfordert Kreativität und darf sich nicht im "Drücken" der Preise erschöpfend", mahnt Spencer ten Brink, Experte für Effizienzsteigerungen in der Zulieferkette beim Industrieberater TMG Consultants GmbH in Stuttgart

Der Einkauf ist zunehmend überfordert

"Bei zunehmender Volatilität der Nachfrage- wie auch der Beschaffungsmärkte ist der Einkauf zunehmend gefordert, neue Wege zu beschreiten. Die Maßnahmenprogramme, die traditionell zur Senkung der Materialkostenbelastung gefahren werden, passen einfach nicht mehr zu den zyklischen, vielfach von großer Unsicherheit begleiteten Entwicklungen, denen wir uns alle heute ausgesetzt sehen."

Hier finden Sie den Original Artikel:

www.automobil-produktion.de/2012/08/materialkostensenkung-bei-automobilzulieferern