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Technologieausgründungen: Mit professionellem SCM den Erfolg absichern

Technologieausgründungen: Mit professionellem SCM den Erfolg absichern

MIT EINER AUSGRÜNDUNG GELINGT ES UNTERNEHMEN OFT SCHNELLER, INDIVIDUELLEN NUTZEN AUS EINER NEUEN TECHNOLOGIE ZU ZIEHEN. DIE DAZU ERFORDERLICHEN GRUNDLAGENARBEITEN WERDEN ALLERDINGS OFT UNTERSCHÄTZT. von Benjamin Hölzle, TMG CONSULTANTS

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Wenn eine neue Technologie in bedarfsgerechte, wirtschaftlich tragfähige Produkte überführt werden soll, setzen immer mehr Industrieunternehmen auf das Instrument „Ausgliederung“. Durch Gründung einer eigenen, rechtlich selbständigen Organisationseinheit hoffen die Verantwortlichen, deutlich schneller als dies auf dem klassischen Weg möglich wäre, ökonomischen Nutzen aus der neuen Technologie zu ziehen. Mit der neuen Struktur soll zudem die Möglichkeit geschaffen oder erleichtert werden, bei Bedarf Partner mit ins Boot zu nehmen und generell flexibler zu agieren.

Konsequenz einer solchen Ausgründung ist unter anderem, dass die ausgegründete Einheit auf einmal ohne die gewohnten Strukturen, Prozesse, Ressourcen und „Shared Service“-Leistungen der Zentrale auskommen muss. Der Beitrag skizziert – am Beispiel des „Supply Chain Management“ –, was in einem solchen Fall grundsätzlich zu bedenken ist und welche Handlungsfelder mit Priorität adressiert werden müssen, damit aus der Ausgründung eine Erfolgsgeschichte wird.

Mit Ausgründungen verfolgen Industrieunternehmen zumeist mehrere Ziele. Ein Motiv spielt dabei seit einiger Zeit eine immer größere Rolle: Innovative Technologien auszuprobieren und sie möglichst schnell in neue marktfähige Produkte und Services zu überführen. Hat eine innovative Technologie einen gewissen Reifegrad erreicht, stellt sich für die Verantwortlichen sofort die Frage, ob der spezifische Reifeprozess der betreffenden Technologie im eigenen Haus weiter vorangetrieben werden soll oder ob dafür nicht doch eine vom Kerngeschäft separierte Organisation die bessere Lösung wäre. Offensichtlich entscheiden sich immer mehr Unternehmen für die Gründung einer eigenständigen Einheit.

Maßgebliches Kriterium für die Ausgründung ist oftmals der Wunsch , eine Struktur zu schaffen, die es ermöglicht, flexibler zu agieren und insgesamt schneller ans Ziel zu kommen als auf die bisherige, klassische Art und Weise. Zudem bietet eine eigene, rechtlich selbständige Einheit wesentlich bessere Voraussetzungen, um bei Bedarf geeignete Partner mit ins Boot zu holen.

Dass eine Ausgründung strategisch fundiert und gründlich vorbereitet sein muss, versteht sich von selbst. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass erfolgsrelevante Bausteine eines solchen Vorhabens bei der Vorbereitung nicht richtig eingeschätzt werden. Aus der Perspektive des Gesamtunternehmens betrachtet hat eine Ausgliederung zum Beispiel zur Konsequenz, dass der ausgegliederten Organisationseinheit sämtliche zentralen Support-Funktionen und „Shared Services“-Leistungen von heute auf morgen nicht mehr zur Verfügung stehen. Alles muss in sehr kurzer Zeit von Grund auf neu aufgebaut werden.

Für viele Mitarbeiter ist das absolutes Neuland. Die meisten haben ihre Erfahrungen in einer Arbeitsumgebung gesammelt, in der Themen wie Einkauf, Logistik, Marketing und Personalwesen allenfalls zur Kenntnis genommen wurden, aber nicht als Funktionen wertgeschätzt, die substanzielle Wertbeiträge liefern. In ihrer relativ abgeschotteten R&D-Welt hatte sich fast das gesamte Denken und Handeln um neue Technologien gedreht. Dies reicht jetzt nicht mehr. Die Verantwortlichen der neuen, selbständigen Einheit sind vielmehr gefordert, eine Gesamtstrategie zu entwickeln und dazu die passenden Strukturen einzuziehen. Nachfolgend zeigen wir am Beispiel von „SCM & Logistik“, welche spezifischen Aufgaben hier anstehen.

 

„SCM & Logistik“-Funktion sauber strukturieren

Der erste Schritt besteht grundsätzlich darin, eine auf der Gesamtstrategie basierende SCM-Strategie abzuleiten und die strategischen Stoßrichtungen festzulegen: SCM & Logistik müssen als eine elementare Kernfunktion begriffen und dementsprechend definiert und etabliert werden. Da alles von Grund auf neu gestaltet werden kann, sollte die Chance genutzt werden, das Supply Chain Management so aufzuwerten und auszugestalten, dass daraus ein echter Wettbewerbsvorteil wird:

  • Hohes Maß an Flexibilität und Robustheit gewährleisten
    Bei einer neuen Technologie ist es kaum möglich, realistisch abzuschätzen, wie die weitere Entwicklung verlaufen wird. Gewisse Unsicherheiten wird es immer geben. Bei der Ausrichtung sollte daher auf ausreichend Flexibilität geachtet und durch ein professionelles Risikomanagement für ausreichende Robustheit der Supply Chain gesorgt werden.
  • Umfassende Transparenz herstellen
    Die neue SCM-Organisation wird mit einer Vielzahl von Partnern produktiv zusammenarbeiten müssen, um erfolgreich zu sein. Transparenz ist eine elementare Grundvoraussetzung, um mit Lieferanten, Logistikdienstleistern und sonstigen Partnerunternehmen effizient und nutzbringend zu kooperieren.
  • Innovative Tools und Methoden nutzen
    Die Möglichkeiten der Digitalisierung und Automatisierung konsequent zu nutzen, ist Grundvoraussetzung, um den Forderungen nach hoher Flexibilität sowie Effizienz und Robustheit in SCM & Logistik nachkommen zu können. Ohne innovative IT-Systeme und -Tools können auch die Prozesse nicht mit der benötigten Effizienz, Transparenz, Durchgängigkeit und Zuverlässigkeit betrieben werden.

    Enorm wichtig ist aus unserer Sicht zudem der Einsatz spezieller Datenanalyse-Tools. Diese Software-Werkzeuge ermöglichen es, besser zu verstehen, was wirklich tagtäglich in den Prozessen passiert. Maßnahmen zur Optimierung der Supply Chain und der Ressourcen lassen sich nun – auf Echtzeitdaten gestützt – schneller und gezielter auf den Weg bringen.
  • Mitarbeiter als den wichtigsten Erfolgsfaktor begreifen
    Um die neue Einheit „zum Fliegen“ zu bringen, kommt es vor allem auf die Mitarbeiter an. Oft zeigt sich in der Praxis, dass es in der neuen Organisation insgesamt an der notwendigen „unternehmerischen“ Denke fehlt. In der „alten“ Organisation war diese Fähigkeit nicht sonderlich gefragt. Dringend anzuraten ist daher, die eigene Mannschaft von Beginn an gezielt mit Know-how von außen zu verstärken und unabhängig davon den eigenen Mitarbeitern genügend Möglichkeiten für erforderliche Know-how-Updates und zielgerichtete Qualifizierungsmaßnahmen anzubieten.

 

Bausteine der SCM-Strategieumsetzung

Jede Strategie ist nur so gut, wie ihre Umsetzung. Sind Strategie und grundsätzliche Ausrichtung festgelegt, gilt es im nächsten Schritt, die Bausteine für eine zielführende Strategieumsetzung in SCM & Logistik zu gestalten. Nach unseren Erfahrungen besitzen für den zukünftigen Erfolg der ausgegründeten Einheit sechs Handlungsfelder besondere Relevanz:

  • Lieferanten & Supply Chain
  • Standards & Methoden
  • IT-Tools & Systeme
  • KPI & Steuerung
  • Mitarbeiter & Partner
  • Kollaboration & Kommunikation

 

Abbildung 1:
Ausgewählte Bausteine der SCM-Strategieumsetzung

Lieferanten & Supply Chain

Für den Erfolg der neuen Organisation ist eine performante Supply Chain unabdingbar. Ziel sollte es daher sein, von Beginn an die strukturellen und technischen Voraussetzungen für hohe Effektivität und Effizienz in der Lieferkette zu schaffen. Durch die Ausgründung und den kompletten Neuaufbau wird es möglich, die Supply Chain von Beginn an durchgängig effizient zu gestalten – vom Einkauf der Rohstoffe bis hin zum Kunden –, zugleich aber auch die erforderliche Flexibilität zu gewährleisten, um auf unvorhersehbare Ereignisse zeitnah reagieren zu können.

Flexibilität und Zuverlässigkeit in der Supply Chain hängen am Ende des Tages in hohem Maße von der Wahl der richtigen Lieferanten ab. Mithilfe intelligenter digitaler Tools lassen sich für die unterschiedlichsten Anforderungen in kurzer Zeit weltweit passende Lieferanten identifizieren und evaluieren.

Dringend anzuraten ist, beim Thema „Lieferanten“ von Beginn an auf das Prinzip der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zu setzen. Beide Parteien müssen sich darüber im Klaren sein, dass sie in der Zusammenarbeit eine gewisse Flexibilität an den Tag legen müssen, weil sich im weiteren Verlauf der Entwicklung noch manches verändern wird. Eine funktionierende, auf gegenseitigem Vertrauen basierende Partnerschaft ist zudem Grundvoraussetzung, um innerhalb des Netzwerkes ohne Bedenken relevante Informationen zu teilen – etwa zum Forecast, zu Kapazitätsplanungen oder auch zu operativen Ereignissen in den Abläufen. Größtmögliche Effizienz in der Execution setzt voraus, dass alle Beteiligte auf eine einheitliche Datenbasis zurückgreifen können. Auch dafür ist gegenseitiges Vertrauen unabdingbar.

Standards & Methoden

Nicht minder wichtig ist, sich von Beginn an auf ein prozessorientiertes Vorgehen zu verständigen – nach dem SCOR-Modell (Supply Chain Operations Reference Model) – und ein effektives Prozessmanagement zu etablieren. Dazu gehört unter anderem, Prozessstandards zu definieren, eine detaillierte Prozesslandkarte zu erstellen und die Kernfunktionalitäten festzulegen. Im Unternehmen muss Einigkeit darüber hergestellt werden, auf welche Kernprozesse sich das Unternehmen fokussieren will und was lieber outgesourct werden sollte. Bei den Supportprozessen und den Workflows sollten die Möglichkeiten der Digitalisierung und Automatisierung genutzt werden, wo immer dies sinnvoll erscheint.

IT-Tools & -Systeme

Partnerschaftliche Zusammenarbeit, schlanke Prozesse, durchgängige Transparenz in der Supply Chain – all diese Ziele lassen sich nur auf Basis eines vernetzten Supplier Relationship Management (SRM) realisieren. Digitalisierung und Vernetzung der Partner sind Voraussetzung, um die Prozesse in der Lieferkette weitgehend automatisiert, schlank und effizient abwickeln zu können. Das vernetzte SRM übernimmt hier die Rolle einer zentralen Kommunikationsplattform für alle Lieferanten.

Grundlage allen Handelns ist ein leistungsfähiges ERP-System. Das ist schlicht und einfach ein Muss. Die Verantwortlichen sollten hier durchaus in Richtung S/4Hana denken und diese Option prüfen.

Gleichzeitig halten wir es für ratsam, auch für das Thema „Sales & Operations Planning“ von Beginn an eine professionelle IT-Unterstützung in Form passender Tools und Systeme vorzusehen und zu implementieren. Bestimmte Rahmenbedingungen der Supply Chain ändern sich heute unter Umständen mit einer Geschwindigkeit, der man ohne eine integrierte Planung und IT-Unterstützung in keiner Weise mehr gerecht werden kann.

Ergänzend dazu sollte geprüft werden, welche weiteren Funktionalitäten sich mit passenden IT-Tools und -Systemen wirksam unterstützen lassen – zum Beispiel mit Track & Trace-Lösungen in der Inbound-Logistik oder mit einem EWM-System („Extended Warehouse Management“) zur optimierten Abwicklung der internen Logistik- und Lagerprozesse. Welche Funktionalitäten hier infrage kommen, muss individuell geprüft werden.

KPI & Steuerung

Key-Performance-Indikatoren sind als Instrument zur Leistungsbewertung in der Supply Chain unerlässlich. Wichtig ist, dass nicht zu viele KPIs erhoben werden und wirklich nur solche Kennzahlen, die für das Erreichen der Ziele relevant sind. Innovative Business-Intelligence-Software ermöglicht es inzwischen, aus der vorhandenen Datenflut in den SC-Prozessen relevante Informationen zu extrahieren und auf interaktiven Dashboards übersichtlich darzustellen.

Digitalisierung und Vernetzung haben die Voraussetzung dafür geschaffen, dass alle Beteiligte relativ einfach und auf pragmatische Art und Weise auf die Daten, Auswertungen und Leistungsindikatoren zugreifen und sehr früh erkennen können, wenn irgendetwas in der Supply Chain nicht so rund läuft, wie es sollte.

Mitarbeiter & Partner

Auch die beste Strategie bleibt ohne qualifizierte Mitarbeiter nur ein Muster ohne Wert. In kurzer Zeit eine schlagkräftige Mannschaft aufzubauen, ist für die Verantwortlichen der neuen Organisation erfolgskritisch. Die benötigten Qualifikationen lassen sich sehr gut aus der vorgesehenen bzw. bereits festgelegten Prozessstruktur ableiten. Werden bei den eigenen Mitarbeitern Know-how-Defizite erkannt, kann gezielt nachqualifiziert werden. Wichtig ist, dass die gesamte Truppe so schnell wie möglich auf ein gleiches Qualifikationslevel gebracht wird.

Da viele Aktivitäten bei Ausgründungsvorhaben Projektcharakter besitzen, sollte in jedem Fall auch von der Möglichkeit Gebrauch gemacht werden, gezielt externe Spezialisten temporär für bestimmte Aufgaben hinzuzuziehen. Relevant und nutzbringend ist dies vor allem bei den grundlegenden strategisch-konzeptionellen Aufgaben. TMG Consultants waren bereits mehrmals in vergleichbare Projekte eingebunden. Von daher wissen wir, was zu tun und wie am besten vorzugehen ist, um eine zielführende Strategie für die ausgegründete Einheit zu entwickeln und die dazu passenden organisatorischen Strukturen und Prozesse abzuleiten. Vielen Führungskräfte fällt es zum Beispiel schwer, die neuen Soll-Prozesse zu definieren. Ihre Erfahrungen basieren in aller Regel vor allem auf den Strukturen und Prozessen der ausgründenden Organisation und damit auf Rahmenbedingungen, die sich deutlich von der neuen Aktualität unterscheiden. Ein objektiver Blick von außen gepaart mit „Best Practice“-Know-how aus anderen Projekten und Branchen kann hier eine wertvolle Hilfe sein. Gleiches gilt für die Konzipierung einer zielführenden IT-Unterstützung. Auch dabei kann ein erfahrener externer Partner wie die TMG echten Mehrwert liefern.

Die verantwortlichen Entscheider sollten sich daher zielorientiert überlegen, welche Qualifikationen unbedingt auf Dauer im eigenen Haus mit eigenen Mitarbeitern und Ressourcen vorgehalten werden müssen, und bei welchen Themen bzw. Aufgabenfeldern es sinnvoller und nutzbringender ist, mit ausgewählten strategischen Partnern zusammenzuarbeiten.

Kollaboration & Kommunikation

Auf Vertrauen basierende partnerschaftliche Beziehungen sollten in jeden Fall auch mit wichtigen Lieferanten aufgebaut und gepflegt werden. Grundvoraussetzung für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit ist eine offene Kommunikation. Gleiches gilt für die kollegiale Zusammenarbeit im Innenverhältnis. Es braucht eine Kommunikationskultur, in der es selbstverständlich ist, alle Informationen offen miteinander zu teilen.

Eine offene Kommunikation ist aber nicht nur essenziell, um nach innen identitätsstiftend zu wirken. Nicht minder wichtig ist sie, um die Sichtbarkeit des Bereiches in der neuen Organisation zu erhöhen und zu demonstrieren, dass „SCM & Logistik“ substanziell zur Wertschöpfung und zum Erfolg des neuen Unternehmens beitragen.

 

Mit externer Unterstützung ganzheitlich vordenken

Die Gründung einer eigenen, rechtlich selbständigen Einheit kann eine sinnvolle organisatorische Option sein, um eine neue Technologie auszuprobieren und daraus wirtschaftlich tragfähige Produkte zu entwickeln. Erfahrungen zeigen indes, dass es Unternehmen oftmals schwerfällt, die neue Ausrichtung mit der gebotenen Strukturiertheit zu formulieren, konkrete Anforderungen für einzelne Bereiche – wie etwa hier im Beispiel für „SCM & Logistik“ – abzuleiten, ein Zielbild und die dorthin führende Roadmap zu definieren sowie die dazu passenden organisatorischen Strukturen und Prozesse herauszuarbeiten und zu modellieren.

Strategie, Organisation und Prozesse ergeben in Summe eine Struktur, an der sich alle Beteiligte – interne Mitarbeiter wie externe Partner und Dienstleister – orientieren können. Wer ein konkretes Zielbild vor Augen hat und dies der Mannschaft auch zu vermitteln weiß, legt damit die Basis, dass allen Beteiligten die nachfolgenden Schritte auf dem Weg zu einer erfolgreichen Zukunft leichter fallen.

Viel spricht dafür, die so wichtigen strategisch-organisatorischen Grundlagenarbeiten, die Formulierung der strategischen Stoßrichtung und die Ausgestaltung der verschiedenen Bausteine für eine effiziente und erfolgreiche Umsetzung der Strategie mit Unterstützung eines auf diesem Gebiet erfahrenen Beraters von außen vorzunehmen. Wer vergleichbare Aufgaben schon mehrfach mit Erfolg durchgeführt hat, weiß ganz genau, worauf es bei solchen Vorhaben besonders ankommt, und welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit aus der Ausgründung eine nachhaltige Erfolgsgeschichte wird.

TMG INSIGHTS Ausgabe 25 erschienen: "Den Technologiewandel beherrschen"

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