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Nachbericht zum Supply Chain Executive Forum 2018

Nachbericht zum Supply Chain Executive Forum 2018

Digitalisieren, flexibler werden und die Komplexität beherrschen lernen

Exzellenz im Supply Chain Management wird für Unternehmen der produzierenden Industrie zu einer immer wichtigeren Kernkompetenz. Verantwortliche in SCM & Logistik sind daher gut beraten, die aktuelle Ausrichtung ihrer Supply Chain selbstkritisch zu überprüfen und ihr zukünftiges Augenmerk vor allem darauf zu legen, die Digitalisierung der Supply Chain konsequent voranzutreiben, Maßnahmen zur Verbesserung der Flexibilität zu ergreifen und die stetig zunehmende Komplexität in den Griff zu bekommen.

Knapp 80 Führungskräfte aus SCM & Logistik waren der Einladung der TMG Consultants gefolgt und hatten sich Ende Januar zum 2. Supply Chain Executive Forum im altehrwürdigen Haus der Wirtschaft in Stuttgart eingefunden, um sich über Lösungsansätze und praktikable Wege zur Optimierung ihrer Supply Chains auszutauschen. 

Ausgewählte SCM-Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft – darunter Continental, Hettich, Nobilia, Schnellecke Logistics, DentsplySirona und der SmartFactory Kaiserslautern - zeigten in ihren Vorträgen zum Teil an sehr detaillierten Praxisbeispielen auf, wie sie in ihren Unternehmen spezielle Herausforderungen in den besonders wichtigen SCM-Handlungsfeldern Digitalisierung, Flexibilisierung und Komplexitätsbeherrschung angehen und welche Erkenntnisse sie dabei gewonnen haben.

Gleich zu Beginn des Forums hatten Professor Böhnlein vom Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik der Hochschule Coburg, und Norbert Haas, Leiter des Competence Centers „SCM & Logistik“ bei der TMG den Teilnehmern die Ergebnisse einer gemeinsam erstellten - brandneuen - SCM 4.0-Studie exklusiv vorgestellt. Danach haben es viele Verantwortliche bisher versäumt, ihre „Hausaufgaben“ zu erledigen und in ihren Unternehmen die erforderlichen Grundvoraussetzungen zu schaffen, um das volle Potenzial der neuen digitalen Technologien und SCM 4.0-Lösungen auszuschöpfen. Wie TMG-Direktor Norbert Haas in seinen Ausführungen herausstellte, gilt dies für Maßnahmen in der Organisation und bei den Prozessen genauso wie bei den IT-Systemen und dem grundsätzlichen Umgang mit Kunden und Lieferanten: „Die digitale Transformation der Supply Chain muss vom Top-Management ausgehen. Initialer Schritt und Ausgangspunkt sollte grundsätzlich eine objektive Standortbestimmung sein – ohne jegliche Beschönigung“.

Ein besonderes Highlight hatten sich die Organisatoren für das abschließende Business Dinner aufgehoben: in einem kurzweiligen Interview – moderiert von TMG-Geschäftsführer Darya Nassehi – gewährte der langjährige Motorsportchef von Mercedes-Benz, Norbert Haug, interessante Einblicke in Supply Chain Management-Herausforderungen in der Formel 1: „Das beste Fahrzeug oder der beste Motor nutzen nichts, wenn der Materialfluss nicht stimmt.“ 

Wie schon bei der Premiere im vergangenen Jahr hatten die Programmgestalter insgesamt wieder großen Wert darauf gelegt, neben der reinen Informationsvermittlung genügend Raum für intensive Diskussionen und nutzwertigen Erfahrungsaustausch im Kollegenkreis einzuplanen. Das Executive Forum versteht sich als Plattform, auf der SCM-Verantwortliche sich im persönlichen Gespräch mit Kollegen über drängende Fragen und neue Ansätze im Supply Chain & Logistik-Management austauschen können.

Da dieses Konzept auch bei den Forums-Teilnehmern offenbar sehr gut ankommt, haben die Organisatoren bei der TMG bereits die Folgeveranstaltung fest terminiert: das 3. Stuttgarter Supply Chain Executive Forum wird am 24. Januar 2019 stattfinden.

Impressionen vom 2. Stuttgarter Supply Chain Executive Forum

SCE Forum 2018 von und mit der TMG.
Teilnehmer am SCE Forum der TMG.
Vortrag beim SCE Forum der TMG.
Diskussionsrunde beim SCE Forum der TMG.
Präsentation beim SCE Forum der TMG.
Laudation beim SCE Forum der TMG.