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Grüne Intralogistik muss gelebt werden

Grüne Intralogistik muss gelebt werden

"Green Logistics" ist mehr als nur eine Marketingblase. Darin waren sich die Teilnehmer einer Diskussionsrunde einig, zu der die Zeitschrift Materialfluss eingeladen hatte. Als Diskutant auf dem Podium mit dabei war TMG-Experte Benjamin Hölzle.


Momentan halten sich die Unternehmen in Sachen "Green Logistics" noch zurück. Einig waren sich die Podiumsdiskutanten allerdings in der Einschätzung, dass Nachfrage und Bedarf nach optimal gestalteten Supply Chains, die von Nachhaltigkeit geprägt sind, in der Zukunft zunehmen werden. Schon jetzt ist erkennbar, dass grüne Ideen auch in der Intralogistik weit mehr sind als eine Marketingblase.

Den größeren Hebel gegenüber teuren Investitionen in die technische Infrastruktur sieht Hölzle in Prozessoptimierungen und den hierdurch erzielbaren Energieeinsparungen. Nach dem Motto "Lean ist Green" könne man die vorhandene Technik deutlich energieeffizienter gestalten und Prozesse so umgestalten, dass Bewegung aus dem Lager genommen oder die Lagerfläche verkleinert wird. Die Hälfte der Energiekosten entfällt auf Fördertechnik, Lagertechnik und Kommissioniertechnik, die anderen 50 Prozent gehen in Heizung und Belüftung. "Oft helfen schon kleinere Korrekturen bei bestehenden Anlagen, um den Energieverbrauch deutlich zu reduzieren und die Wirtschaftlichkeit in der Intralogistik insgesamt zu verbessern", weiß Hölzle, "man muss also nicht sofort in aufwändige Technik investieren."

Um "Green Logistics" zum Durchbruch zu verhelfen, ist es nach Ansicht des TMG-Experten allerdings erforderlich, das Thema Nachhaltigkeit in die Firmenkultur zu integrieren, die Mitarbeiter  zu animieren und dafür zu sorgen, "dass der Gedanke auch gelebt wird."

Den kompletten Bericht zu den wesentlichen  Inhalten der Diskussion können Sie hier lesen.

Quelle: www.materialfluss.de