Titelbild Circular Economy als grüne Endlosschleife für nachhaltige Kreislaufwirtschaft

Circular Economy

Die Antwort der produzierenden Industrie auf Nachhaltigkeit ist die Kreislaufwirtschaft entlang der eigenen Wertschöpfung. Unsere Erfahrungen bestätigen, dass der schnellste und effektivste Weg zu einer nachhaltigeren und dennoch wirtschaftlichen Unternehmung auf dem Fundament der Circular Economy aufsetzt. So können Sie aus konsequent ökologischem Handeln nachhaltigen ökonomischen Nutzen ziehen. Dazu ist es erforderlich, das Modell über den gesamten Produktlebenszyklus zu betrachten. Gerne stehen wir Ihnen bei dieser Transformation zur Seite.

TMG 9 Trends 9 CIRCULAR ECONOMY

Warum TMG Consultants?

Für Ihre nachhaltige Kreislaufwirtschaft

Mit den Erfahrungen aus zahlreichen Beratungsprojekten sowie Expertenwissen unterstützen wir Sie in fünf wesentlichen Bereichen auf dem Weg zur Circular Economy.

Kreislaufwirtschaft erfordert kreislauffähige Produkte

Produktdesign

  • Wie müssen Produkte beschaffen sein, um in einem zirkulären Wirtschaftsmodell zu bestehen?
  • Welche Zielkonflikte ergeben sich mit der heutigen Ausrichtung des Produktdesigns?
  • Welche Anpassungen erfordert dies bei Produktentwicklung und Produktstrategie?
  • Welche Erfolgskriterien müssen bei der Entwicklung der Produkte beachtet werden?
  • In welchen Bereichen müssen Unternehmen Kompetenzaufbau betreiben?

Dem Produktdesign kommt im Wirtschaftskreislauf eine Schlüsselfunktion zu. Denn: Noch immer sind zu viele Produkte als Einmalprodukte konstruiert, sodass sie nicht mehr wiederverwendet oder repariert werden können. Diese Produkte erfüllen allein vom Grunddesign her nicht die Anforderungen an Nachhaltigkeit in der Kreislaufwirtschaft. Bis zu 80 Prozent der Umweltauswirkungen von Produkten werden bereits zu Beginn des Lifecycles durch das Design vorherbestimmt.
Bei TMG Consultants helfen wir der produzierenden Industrie zur richtigen Herangehensweise für die Entwicklung von kreislauffähigen Produkten. Dabei bleibt die Gestaltung eines neuen Produkts weiterhin eine Frage der Wirtschaftlichkeit unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Anforderungen.

Die Grundlage kreislauffähiger Produkte

Beschaffung

  • Welchen Beitrag kann die Beschaffung im Rahmen der Kreislaufwirtschaft leisten?
  • Wie sinnvoll ist es, zukünftig verstärkt recyceltes Material zum Einsatz zu bringen?
  • Welche Besonderheiten sind bei Sekundärrohstoffen und recyclingfähigen Materialien zu beachten?
  • Wie lassen sich kurzfristig Lieferanten finden, die passende Rezyklate im Angebot haben und als Partner infrage kommen?
  • Wie können mithilfe von Künstlicher Intelligenz die richtigen Lieferanten gefunden werden?

Unabhängig von der aktuellen Brisanz und den Lieferengpässen bei einzelnen Rohstoffen halten wir es für sinnvoll, grundsätzlich darüber nachzudenken, in welchen Produkten bereits heute Recyclingrohstoffe eingesetzt werden könnten. Die Ziele der EU-Kommission sehen vor, dass bis 2030 mehr als 25 % des derzeitigen Rohstoffbedarfs durch Recyclingmaterialien gedeckt werden können.

Darüber hinaus ist die Verwendung nachhaltiger und recyclingfähiger Materialien und Rohstoffe eine wirksame Maßnahme, um sowohl dem Risiko einer zunehmenden Verknappung wichtiger Rohstoffe entgegenzuwirken als auch die Abhängigkeit von Lieferanten in abgelegenen und politisch instabilen Regionen zu verringern.

Wie die Suche nach einem Lieferanten für Recyclate oder andere nachhaltige Ressourcen heute mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erfolgen kann, zeigt 7Q1 – ein Tool, das wir zur einfachen und schnellen Identifizierung geeigneter Lieferanten einsetzen. Mit Hilfe von 7Q1 und dem Einsatz von KI in Verbindung mit Big Data wird es produzierenden Unternehmen möglich, Lieferanten schnell, kostengünstig und objektiv weltweit zu identifizieren.

Grundvoraussetzung für Wiederaufbereitungsprozesse

Reverse Logistics

  • Warum hat die Rückführlogistik einen so hohen Stellenwert bei der Circular Economy?
  • Was unterscheidet sie von der normalen Logistik?
  • Welche Erfolgsfaktoren gilt es beim Aufbau der Reverse Logistics zu beachten?
  • Welche Arten der Rückführlogistik eignen sich für welches Kreislaufmodell?
  • Wie kann eine optimale Rückführlogistik aufgebaut werden?

Eine Circular Economy ist immer nur so gut wie ihre Rückführlogistik. Ohne sie kann der Kreislauf nicht geschlossen werden. Die Rückführlogistik unterscheidet sich grundlegend von der klassischen Distributionslogistik. Die wesentliche Herausforderung dabei ist, dass die Steuerung nicht mehr direkt von einer zentralen Stelle an eine Vielzahl von Empfängern erfolgt. Ganz im Gegenteil: Bei der Rückwärtslogistik entscheiden die Benutzer*innen, wann Produkte wieder in den Kreislauf gegeben werden.

Folglich müssen sich auch Unternehmen, die den Schritt in eine Kreislaufwirtschaft erwägen, mit der Frage beschäftigen, wie eine möglichst effizient funktionierende Rückführlogistik aufgebaut und umgesetzt werden kann. Der Schlüssel zum Erfolg ist, das Thema Reverse Logistics nicht als Randthema zu behandeln. Entscheidet sich ein Unternehmen bewusst für den aktiven Einstieg in die Circular Economy, sollten die Verantwortlichen auch Reverse Logistics auf die Agenda setzen und entsprechend ihrer Bedeutung organisatorisch im Unternehmen verankern.

Produktionsprozesse als Schlüssel zur Nachhaltigkeit

Operations

  • Welche Rolle übernimmt die Produktion im Kontext der Kreislaufwirtschaft?
  • Welche Möglichkeiten und Konzepte gibt es für die Produktion, um geschlossene Stoffkreisläufe zu gestalten und zu etablieren?
  • Welche strategischen Fragestellungen müssen sich Unternehmen beantworten, um die Kreislaufwirtschaft fundiert anzugehen?
  • Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um die Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen?
  • Welche Stolpersteine und welche Erfolgsfaktoren gilt es zu berücksichtigen?

Die Produktion nimmt im Modell der Kreislaufwirtschaft eine Schlüsselrolle ein. Da in produzierenden Unternehmen durchschnittlich 40 bis 50 Prozent der Gesamtkosten in Produktionsmaterialien fließen, lässt sich durch eine professionelle Wiederverwertung dieser Materialien eine substanzielle Kostenersparnis erzielen.

Um einen geschlossenen Stoffkreislauf in der Produktion zu gestalten und zu etablieren, stehen produzierenden Unternehmen verschiedene Optionen zur Verfügung, von Recycling über Refabrikation bis zur Produktüberholung.

Bei TMG Consultants erarbeiten wir mit unseren Kund*innen im Vorhinein eine klare Strategie und planen oder optimieren die Prozesse. Wir beraten Sie bei allen zentralen Fragen: Sind die Aufarbeitungs-/ Produktionsprozesse effizient? Steht der Aufwand der Aufbereitung dem Nutzen in einem angemessenen Rahmen gegenüber?

Der Enabler für ein erfolgreiches zirkuläres Wirtschaftsmodell

Digitalisierung

  • Welche Rolle nimmt die Digitalisierung im Rahmen der Circular Economy ein?
  • Welche Herausforderungen der Circular Economy erfordern eine stärkere Auseinandersetzung mit digitalen Lösungen?
  • Welche Potenziale eröffnet die Digitalisierung produzierenden Unternehmen auf ihrem Weg in die Circular Economy?
  • Welche digitalen Lösungen eignen sich als Enabler für Circular Economy und welche Use Cases sind denkbar?
  • Welchen Mehrwert liefert ein speziell angepasstes PLM in einem zirkulären Wirtschaftsmodell?

Der Digitalisierung stellt Transparenz im Hinblick auf den spezifischen Status von Produkten her und sorgt für Nachverfolgbarkeit über den gesamten Lebenszyklus bis hin zur finalen Rückführung.

Viele Unternehmen wissen nicht, was mit ihren Produkten passiert, nachdem sie erst einmal auf den Markt gebracht wurden: Wie wird das Produkt genutzt? Wie intensiv ist diese Nutzung? Wie ist die Qualität des Produkts während und wie ist die Qualität des Produkts am Ende des Lebenszyklus? Wie ist es um die Qualität einiger spezifischer Komponenten am Ende ihres Lebenszyklus bestellt? Diese und viele andere Fragen können heute durch digitale Lösungen beantwortet werden. Damit trägt die Digitalisierung grundlegend dazu bei, dass Unternehmen aus wiederverwendeten oder wiederaufbereiteten Produkten, recycelten Materialien und sogar besonders verlängerten Nutzungsdauern mehr Informationen über ihr Produkt gewinnen und damit nachhaltige wirtschaftliche Vorteile ziehen können.

Mit unserer Erfahrung verhelfen wir Unternehmen dazu, die relevanten Daten zu erheben und auswerten zu können. Auf Basis interner IT-Systeme schaffen wir Lösungen, alle produktbezogenen Daten zu bündeln und zu verknüpfen. Die Digitalisierung wird damit zu einem Hebel, der in hohem Maße für die Effizienz des gesamten Kreislaufs verantwortlich zeichnet.

Gesteigerte Nachhaltigkeit im Wertstoffkreislauf

Zero Waste Economy

Mit den Erfahrungen aus zahlreichen Beratungsprojekten sowie Expertenwissen unterstützen wir Sie in fünf wesentlichen Bereichen auf dem Weg zur Circular Economy.

Wenn ein Großteil der Materialien, Produkte und Rohstoffe möglichst lange im Wertstoffkreislauf verbleibt und nur ein minimaler Anteil als Abfall entsorgt wird, wirkt sich dies nicht nur positiv auf die Abfallströme aus. Auch der Bedarf an Primärrohstoffen kann massiv reduziert werden, wenn Materialien wiederverwendet und als Sekundärrohstoffe in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden. Das theoretische Idealbild dieser Denkschule ist die Zero Waste Economy – eine Kreislaufwirtschaft, in der weder neue Rohstoffe abgebaut noch Abfälle entsorgt werden müssen.

Ziel muss es sein, ökologisch zu wirtschaften und daraus ökonomischen Nutzen zu ziehen. Die Argumente dafür liegen aus unserer Sicht auf der Hand:

  • Kunden senden klare Signale
  • Ressourceneffizienz spart Kosten
  • Nachhaltigkeits- und Umweltschutzziele können leichter erreicht werden
  • Versorgungs- und Verfügbarkeitsrisiken können reduziert werden
  • Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen stärkt die Kundenbindung

Produzierenden Unternehmen stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um Materialien in den Wertstoffkreislauf zurückzuführen. Einige davon – wie Reparatur und Wartung – werden von den meisten Zulieferern gut beherrscht, bei anderen – wie Aufarbeitung und Refurbishing – gibt es noch viel zu tun. Die Entscheidung an welcher Stelle der Kreislauf für ein Produkt geschlossen werden kann, ist sehr individuell und bedarf einer objektiven Analyse. Gerne unterstützen wir Sie bei diesen ersten Schritten und Überlegungen mit unserer Expertise.

Wir sind immer für sie da

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