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Erfolgsfaktoren zur Realisierung eines neuen Logistikzentrums

Erfolgsfaktoren zur Realisierung eines neuen Logistikzentrums

Bestehende Logistikzentren werden in der kommenden Zeit wieder einmal auf die Probe gestellt. Die Coronakrise scheint weitestgehend überstanden und die Logistikzentren müssen hochperformant die Ware bereitstellen. Zudem sind Lieferengpässe in aller Munde, sodass Platz für die Bevorratung benötigt wird. Ein Weg den Anforderungen gerecht zu werden, könnte die Realisierung eines neuen Logistikzentrums sein. Hier gilt es die Erfolgsfaktoren zu berücksichtigen, um ein böses Erwachen zu verhindern.

 

WARUM WIRD EIN NEUES LOGISTIKZENTRUM BENÖTIGT?

Die Diskussionen um ein neues Logistikzentrum starten meist mit der Frage, ob das bisherige nicht weiter genutzt werden kann. Diese Herangehensweise ist berechtigt, sofern das bisherige Logistikzentrum nicht optimal genutzt wird. Sollte dies allerdings schon gut genutzt werden, stellen Sie sich folgende Kernfragen:

  • Ist der aktuelle Bestand ausreichend dimensioniert?
  • Ist das bestehende Logistikzentrum in das Netzwerk optimal eingebunden?
  • Ist die Produktivität zufriedenstellend?

Sollten Sie eine dieser Fragen mit „Nein“ beantworten, können Sie den Gedanken eines neuen Logistikzentrums aufgreifen.

 

DIE WEICHEN FÜR EINE ERFOLGREICHE PLANUNG UND REALISIERUNG STELLEN

Ein Logistikzentrum besteht heutzutage nicht mehr nur aus Regalen und Staplern. Es gilt, alle Elemente aufeinander abzustimmen, sodass diese in Erfolgsfaktoren münden. Im Wesentlichen gilt es folgende fünf Erfolgsfaktoren zu berücksichtigen:

1. Betreibermodelle

Betreibermodelle bieten die Möglichkeit, Kosten und Invest zu variabilisieren. Die Auswahl der Betreibermodelle sollte dennoch nicht nur kostenseitig entschieden werden. Hier gibt es durchaus weitere Ansätze, warum ein Outsourcing oder Insourcing sinnvoll sein könnte. Des Weiteren gilt es, die Kosten immer in Kombination mit dem Standort zu ermitteln.

 

2. Standort und Gebäude

Zur Berücksichtigung der Netzwerkstrukturen ist der Standort von fundamentaler Bedeutung. Nach Definition der Ziellokation, muss ein passendes Grundstück gefunden werden. Auch hier ist auf Fallstricke, wie eine schwierige LKW-Anfahrt oder abschüssige Grundstücke zu achten. Letztlich muss auf diesem Grundstück ein funktionales Gebäude realisiert werden.

 

3. Materialfluss und Layout

Durch die Dimensionierung der Materialflüsse und Flächen kann die optimale Anordnung innerhalb eines möglichen Standorts erfolgen. Ziel ist von „innen nach außen“ zu planen – sofern ein Grundstück vorhanden ist, wirken die vorhandenen Grundstücksbegrenzungen als Schranken. Dieser Teil ist wegweisend für die Produktivität in Funktionsflächen und Transportbeziehungen.

4. Technikeinsatz

Der richtige Technikeinsatz entscheidet zuletzt über die Produktivität in Lager- und Kommissionierbereichen. Neben physischer Hardware muss der IT-Einsatz überprüft und umgesetzt werden. Die Produktivität, die fehlerfreie Bearbeitung von Aufträgen als auch die Raumnutzung sind maßgeblich für die richtige Auswahl.

 

5. Integrierte Projektsteuerung

Die integrierte Projektsteuerung fasst alle Bereiche zusammen und muss gezwungenermaßen die Sprache aller Projektteilnehmer oder angrenzender Organisationen sprechen. Dies ist eine der größten Herausforderungen und zugleich ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Gerne stellen wir Ihnen mehr zu diesem Thema, u. A. unser speziell für diese Art von Projekten entwickeltes Vorgehen, in einem persönlichen Gespräch vor – selbstverständlich im Kontext zu Ihrem Unternehmen.

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