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Industrialisierungs-Zeiten halbieren

Industrialisierungs-Zeiten halbieren

Als ich vor 2 Jahren eine PV-Anlage auf mein Einfamilienhaus installieren ließ, habe ich mich für Module eines namhaften Herstellers entschieden. Nach Abwägung des Kosten-Leistungs-Verhältnisses wurden es dann Module mit der zweithöchsten Leistung (Wp). Als die dreimonatige (!) Lieferzeit verstrichen war, stellte ich fest, dass mir Module mit einer höheren Leistung kostenneutral geliefert wurden. Nach Rücksprache mit meinem Elektroinstallateur wurde mir bestätigt, dass die bestellten Module nicht mehr gefertigt werden – ein für mich positiver Nebeneffekt des schnell voranschreitenden technologischen Wandels.

Dem gegenüber steht beispielsweise der strukturelle Wandel in der Automobilindustrie, nämlich der Übergang von der Verbrenner- hin zur Elektromobilität. Meistens wird diese Veränderung durch gesetzliche bzw. marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen beflügelt. Die hier kurz beschriebenen Beispiele sind nur ein ganz geringer Bruchteil von Neuerungen, die uns im Alltag begleiten, aber hinter all diesen Veränderungen stehen immer wieder Industrialisierungsprojekte – doch wie können diese gelingen? 

Die Unternehmen sehen sich daher immer häufiger mit signifikanten Veränderungen der Marktanforderungen konfrontiert. Die multidimensionalen Herausforderungen sind maßgeblich geprägt durch zunehmende Komplexität und Veränderungsgeschwindigkeit. Daher müssen die Industrialisierungsprojekte beschleunigt und kurzzyklischer werden. Um sich nachhaltig auf dem Markt zu positionieren und einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen, ist eine adaptierte Vorgehensweise bei Industrialisierungsprojekten jeglicher Art von entscheidender Bedeutung.

Dieser Artikel gibt Ihnen Einsicht in die zentralen Herausforderungen der produzierenden Industrie und widmet sich dabei den folgenden Fragestellungen:

 

  • Sind Sie auf die gestiegenen Anforderungen kurzzyklischerer Industrialisierungen vorbereitet?
  • Wird meine Projekt-Management-Landschaft den höheren Anforderungen der Industrialisierung noch gerecht?
  • Was sind die zentralen Erfolgsfaktoren, um der kurzzyklischen Industrialisierung gerecht zu werden?
  • Wie manage ich methodisch den Wandel und reduziere meine Industrialisierungszeiten nachhaltig?

Die kurzzyklische Industrialisierung adressiert im Umkehrschluss die steigenden Marktanforderungen, indem sie einen schnelleren Time-to-Market-Prozess realisiert und weitere Themenfelder berücksichtigt:

  • Kundenzufriedenheit erhöhen
  • Geringe Lagerbestände erzielen
  • Effizienzsteigerung generieren
  • Kontinuierliche Innovation etablieren

Somit muss für die kurzzyklische Industrialisierung gelten, die Zeitspanne zwischen der Produkt- und Prozessentwicklung sowie der Markteinführung zu verkürzen. Dadurch realisiert sie einen beschleunigten Wertebeitrag für die Kunden und sichert die Wettbewerbsfähigkeit.

In diesem dynamischen Spannungsfeld kann eine Beschleunigung der Industrialisierung u.a. durch die Parallelisierung von Produkt- und Prozessentwicklungen gelingen, da anfänglich die Zielzustände allzu oft nicht eindeutig definiert sind. Um diese Parallelisierung zu ermöglichen, müssen agile Elemente mit dem klassischen Projektmanagement verbunden werden. Diese Mischform wird als „Hybrides Projektmanagement“ bezeichnet und bietet die Möglichkeit, die unklaren Zielzustände strukturiert zu managen und den Fokus auf eine schnelle Realisierung des Business Value (Werte) für die Kunden zu legen.

Um diese Dynamik zu strukturieren, ist ein stringentes Verfolgen der Ziele sowie das Change-Management ein essenzieller Erfolgsfaktor in einem Industrialisierungsprojekt und trägt wesentlich zur Reduzierung der Industrialisierungszeiten bei. Diese Beschleunigung kann nur gelingen, wenn die erforderliche Transparenz, effiziente Freigabeprozesse und das Commitment aller Stakeholder vorliegt.

Damit die Industrialisierungszeiten nachhaltig reduziert werden können, müssen Effektivität, Effizienz, Termintreue sowie Transparenz über alle Ebenen im Projekt sichergestellt werden. Um den Wandel nachhaltig voranzutreiben und zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen, gilt es, diesen auch zu begleiten. Als Partner der produzierenden Industrie begleiten wir seit über 30 Jahren Kunden bei unterschiedlichsten Transformationsprozessen, mit dem Ziel der Absicherung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit. TMG verwendet im Rahmen der kurzzyklischen Industrialisierung ein phasenweises und strukturiertes Vorgehen:

 

  1. Analyse der Ist-Situation & Identifizierung von Sofortmaßnahmen
  2. Aufbau einer ganzheitlich abgestimmten Projekt-Roadmap
  3. Unterstützung bei der Projekt-Koordination & Erzeugung fortwährender Transparenz

Wenn Sie Interesse an weiteren Informationen zu diesem Thema haben, können Sie sich hier
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